Energiekonzept - ganzheitlich geplant , digital abgebildet

Vom digitalen Zwilling zur realen Transformation.

ENERGIEKONZEPTE FÜR INDUSTRIE, GEWERBE UND KOMMUNEN

Wir planen ganzheitliche Energiekonzepte

Steigende Energiekosten, regulatorische Anforderungen und ambitionierte Klimaziele erfordern belastbare Entscheidungen. Deshalb entwickeln wir Energiekonzepte, die wirtschaftlich tragfähig, zukunftssicher und auf dem Weg zur CO₂-Neutralität ausgerichtet sind.

Durch die ganzheitliche Betrachtung von Gebäudehülle, Anlagentechnik und Betrieb schaffen wir mithilfe von Energiebilanzierung, dynamischer Gebäude- und Anlagensimulation sowie digitalen Zwillingen eine belastbare Grundlage für Investitions- und Transformationsentscheidungen.

Unsere Energiekonzepte zeigen auf, wie Gebäude und Anlagen in den kommenden 15 bis 20 Jahren wirtschaftlich, technisch und regulatorisch erfolgreich betrieben werden können – vom nächsten Anlagentausch bis zur vollständigen Dekarbonisierung.

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Unser Team

Energiekonzept

Abteilungsleiter HLSK

Manuel Brielmayer

Simulation & Technisches Monitoring

Benjamin Ikas

Unser Vorgehen

In fünf Phasen zum belastbaren Energiekonzept.

Kick-off & Ziele

Rahmen­bedingungen, Zeithorizont und messbare Ziele klären.

Aufnahme der Daten

Gebäude-, Anlagen- und Verbrauchs­daten erfassen und strukturieren.

Modell & Simulation

Digitaler Zwilling aufbauen und den  IST-Zustand kalibrieren.

Varianten & Wirtschaft

Szenarien rechnen, bewerten, priorisieren – inkl. Fördermitteln.

Umsetzung & Betrieb

Fahrplan, Ausschreibung, Inbetriebnahme und Übergang ins Monitoring.

REALITÄT DIGITAL ABBILDEN

Energiekonzepte für Industrie, Gewerbe und Kommunen – ganzheitlich geplant, digital abgebildet.

Wir entwickeln für Sie ein belastbares Energiekonzept mit klarem Ziel: wirtschaftlich tragfähig, zukunftssicher und auf dem Weg zur CO2-Neutralität. Grundlage ist eine durchgängig gesamtheitliche Betrachtung von Gebäudehülle, Anlagentechnik und Betrieb – präzise berechnet im digitalen Zwilling Ihrer Liegenschaft.

Auf einen Blick:
Ein Energiekonzept aus einer Hand – von der Bestandsanalyse bis zum Monitoring im laufenden Betrieb

Technisches Monitoring beginnt optimaler Weise bereits in der Planung, denn hier werden die Sollzustände und Betriebsregeln erfasst und erstellt. Um die tatsächlichen Abweichungen vom Idealzustand der Anlage erfassen zu können, ist die Datengewinnung aus den Systemen der Gebäudeleittechnik Ihrer Anlage unumgänglich.

Diese Systeme sammeln kontinuierlich Daten aus den verschiedenen technischen Anlagen im Gebäude. Automatisch reagieren sie auf Abweichungen von den festgelegten Parametern, indem sie beispielsweise Alarme auslösen oder die Systeme neu konfigurieren, um deren Effizienz zu verbessern.

Leistungsumfang

Sechs Module, ein durchgängiger Prozess.

Bestands- und Verbrauchs­analyse

Aufnahme der Gebäudehülle, Anlagentechnik und Nutzungs­profile. Auswertung vorhandener Verbrauchs- und Zählerdaten als Grundlage für jede weitere Berechnung.

Energie- und Emissionsbilanzierung

Bilanzierung nach GEG, DIN 4108-6 / 4701-10 sowie DIN V 18599. Für industrielle Anwendungen ergänzt um Prozess- und Medienbilanzen nach ISO 50001.

Potenzial- und Szenarien­analyse

Vergleich technischer Varianten – von der Dämmstrategie über Wärmepumpe, KWK und Fernwärme bis zu PV, Speicher und Sektor­kopplung. Alle Szenarien werden dynamisch simuliert.

Wirtschaftlichkeit & Fördermittel

Vollkosten­betrachtung über den Lebenszyklus inkl. CO2-Preis. Unsere zertifizierten Energieberater führen Sie durch die Antrag­stellung bei BAFA, KfW und weiteren Förderprogrammen.

Umsetzungs- und Dekarbonisierungs­fahrplan

Priorisierte Roadmap mit Meilensteinen, Investitionsschienen und regulatorischen Pflichten – auch als Grundlage für kommunale Wärmeplanung oder ESG-Reporting.

Monitoring & Betriebs­optimierung

Der digitale Zwilling geht mit dem Gebäude in den Betrieb über. Soll-/Ist-Abgleich, Störungsfrüherkennung und kontinuierliche Optimierung – messbar in kWh und Euro.

REALITÄT DIGITAL ABBILDEN

Digitaler Zwilling

Wie wir den Zwilling aufbauen

Ausgangspunkt ist ein geometrisches Gebäudemodell, das um Nutzungsprofile, Anlagen­topologie und Mess­werte ergänzt wird. Auf dieser Basis berechnen wir das Verhalten Ihrer Liegenschaft stündlich im Jahresverlauf – thermisch, elektrisch und hydraulisch gekoppelt.

Der Zwilling bildet dabei reale Abhängigkeiten ab: Sonnenschutz­steuerung, Verschattung, Trägheit massiver Bauteile, Lastgang von Produktion oder Verwaltung, Einspeise- und Bezugsprofile aus PV, Speicher und Netz. So lassen sich Komfort, Energie­effizienz und Betriebskosten geplanter Varianten deutlich präziser beantworten als mit statischen Bilanz­verfahren.

Was wir damit rechnen

Typische Fragestellungen aus unseren Projekten – alle im selben Modell, in vergleichbaren Kennzahlen:

  • Sanierungsauswirkungen auf Verbrauch, Komfort und CO₂-Bilanz
  • Wärmepumpen-, BHKW- und Hybridsystemauslegung
  • PV-Eigenverbrauch mit Speicheroptimierung
  • Peak-Shaving und Lastverschiebung
  • Sommerlicher Wärmeschutz und Hitzestressanalyse
  • Ausfall- und Redundanzanalysen kritischer Infrastruktur
Werkzeug für den Betrieb

Ihr digitaler Zwilling bleibt – auch nach Projektabschluss.

Monitoring

Automatische Verbindung zu Zählern, SPS und Gebäude­leittechnik. Sie sehen kontinuierlich, wie sich Ihre Liegenschaft gegenüber dem geplanten Zielpfad verhält.

Szenarien

Was-wäre-wenn-Analysen direkt am digitalen Zwilling: weitere PV-Fläche, Tarifwechsel, Produktions­erweiterung, Sanierungs­abschnitt – Ergebnisse in kWh, € und t CO2.

Berichte

Vorkonfigurierte Exporte für ISO 50001, ESG- und Nachhaltigkeits­berichte sowie Förder­mittel­nachweise – auf Knopfdruck.

Alarme

Abweichungen, Anlagen­störungen und ineffiziente Betriebs­zustände werden früh erkannt und priorisiert gemeldet.

Zugriff

Mehrbenutzer- und Rollen­system für Betreiber, Facility-Management und Geschäfts­führung. DSGVO-konform, gehostet in Deutschland..

DIgitaler Zwilling als Web-Tool

Wir übergeben Ihnen den Zwilling nicht als PDF, sondern als nutzbares Werkzeug. Über unser Web-Tool greifen Sie jederzeit auf Live-Daten und Simulations­funktionen zu – im eigenen Haus, ohne Zusatz­software.

Was wir tun

Fragen & Antworten

Wir bieten beide Modelle an. Üblich ist ein laufender Software- und Hosting-Vertrag, der Betrieb, Weiter­entwicklung und Datenanbindung abdeckt. Auf Wunsch übergeben wir den Zwilling auch als lesbares Modell zur Nutzung in Ihrer eigenen Umgebung.

In der Regel ja. Ein Energie­management nach ISO 50001 misst den laufenden Betrieb. Ein Energiekonzept bewertet strukturelle Entscheidungen über 10 bis 20 Jahre – von der Heizungs­erneuerung bis zur CO2-Neutralität. Beides greift sauber ineinander, wenn es auf derselben Datenbasis – dem digitalen Zwilling – aufsetzt.

Wir kalibrieren den digitalen Zwilling gegen reale Verbrauchs­daten und weisen Abweichungen transparent aus. Für Entscheidungen im Millionen­bereich ist das die tragfähigere Grundlage als pauschale Kennwerte. Ergebnisse werden immer mit Unsicherheits­band berichtet.

Unsere Liegenschafts­konzepte liefern belastbare Eingangs­größen für die kommunale Wärme­planung und nehmen deren Annahmen umgekehrt auf – etwa zu verfügbaren Wärme­netzen oder Quartiers­lösungen. So entsteht kein Widerspruch zwischen Gebäude- und Stadt­ebene.

Wir bewerten jede Maßnahme nicht nur energetisch, sondern auch wirtschaftlich. Im digitalen Zwilling vergleichen wir Investitionen, Betriebskosten, Fördermöglichkeiten und CO₂-Effekte über den gesamten Betrachtungszeitraum. So wird transparent, welche Schritte kurzfristig Einsparungen bringen und welche langfristig den größten Beitrag zur Dekarbonisierung leisten.

Für Industrie und Gewerbe greifen derzeit u. a. BAFA-Module zu Energie­audits und Transformations­konzepten, KfW-Kredite sowie die Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG/BEW). Bei Kommunen kommen Programme zu kommunaler Wärme­planung und Sanierung öffentlicher Gebäude hinzu. Wir prüfen im Projekt, welche Kombination für Sie trägt.

Wir sind für Sie da

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